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Eltern – eines der Hauptthemen in meiner Praxis

„Zwei Dinge sollten Kindern von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Leider klappt das nicht immer.
Eltern sind unsere ersten Bezugspersonen, vermitteln uns die ersten Prägungen und geben an uns weiter, was sie selbst für richtig halten. Ihr eigenes Bild von der Welt und wie die Dinge funktionieren – das übernehmen wir als Kinder meist ungefiltert und leben danach.Je älter wir werden, desto mehr stellen wir manche Dinge in Frage oder stellen fest, dass wir mit diesen übernommenen Programmen, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen eingeschränkt sind. Sie halten uns möglicherweise klein und unselbständig, verhindern unseren ganz persönlichen Erfolg, erfüllte Partnerschaften oder das Ausleben unseres vollen Potenzials.
Wer wären wir, wenn wir alle von unseren Eltern gelernten Ansichten einmal in Frage stellen würden?
Wenn wir Gewohnheiten verändern und uns trauen würden, ein völlig anderes Leben zu leben als wir bislang für „richtig und normal“ hielten?

Versöhnung mit den Eltern…

Liebe und Sehnsucht, Enttäuschung und Groll – auch im Erwachsenenalter sind viele Menschen mit ihren Eltern nicht im Frieden. „Versöhnung mit den Eltern – wie man trotz tiefer Verletzungen wieder zueinander findet“ – so titelte auch die Zeitschrift „Stern“ kürzlich.
Viele schleppen ihr Leben lang ungelöste Konflikte mit sich herum, belasten sich mit möglicherweise falsch gedeuteten Situationen und sind noch immer behaftet mit übernommenen Mustern, Verhaltensweisen und Begrenzungen. Manche lassen sich auch als Erwachsene noch immer bevormunden oder haben Schuldgefühle den Eltern gegenüber. Andere halten ihre Eltern für Versager oder schämen sich für die eigene Herkunft.
Oft sind die Beziehungen zu den Eltern auch belastet durch nicht erfüllte Erwartungen auf beiden Seiten, Unverständnis, Streit und lange zurückliegende Ereignisse, die unterschwellig auch Jahre oder Jahrzehnte später ein entspanntes Miteinander unmöglich machen.
Im schlimmsten Fall entstehen Streit, Wut und Distanz bis hin zum Abbruch des Kontaktes.
Und selbstverständlich ist die Beziehung zu den Eltern über Jahrzehnte einem natürlichen Wandel unterlegen – aus den ersten Bezugspersonen werden im Laufe der Zeit Lebensbegleiter und irgendwann möglicherweise auch bedürftige Personen, um die man sich dann kümmern muss.
Ungelöste Beziehungen zu den Eltern haben deshalb weitreichende Folgen im eigenen Leben.
Gerade in der Partnerschaft wird die Problematik oft deutlich, denn dort zeigen wir dann ähnliche Verhaltensmuster, wie wir sie den Eltern gegenüber hatten. Manch einer geht deshalb Partnerschaften gar nicht erst ein, um nicht das zu erleben, was er bei den Eltern gesehen hat.
Im Beruf sind gerade die Beziehungen zu den Vorgesetzten und Autoritätspersonen davon betroffen.
Und in Bezug auf den eigenen Selbstwert lassen uns die frühen Prägungen brav und angepasst sein, misstrauisch, selbst-zerstörerisch, scham- oder schuldbehaftet oder in der Opferhaltung wegen eines durch die Kindheit verkorksten Lebens, wie man meint.
Dabei schöpfen wir aus dieser Quelle auch viele wertvolle Dinge, denn in der Regel haben wir unseren Eltern viel bekommen. Wir verdanken ihnen vor allem unser Leben und tragen auch ihre Gene in uns weiter. Solange wir gegen sie kämpfen oder im Unfrieden mit ihnen sind, kämpfen wir damit also gegen einen wesentlichen Teil von uns selbst.
Und nun?

Um selbst entspannt älter zu werden und mehr und mehr in Frieden mit der eigenen Vergangenheit zu kommen, ist es wichtig,
– die eigenen Eltern anzunehmen, wie sie sind,
– sie mit ihren Stärken, aber auch Schwächen zu sehen
– mehr und mehr zu verstehen versuchen, warum sie sich so und nicht anders verhalten haben oder verhalten konnten
– ihnen ihr Verhalten verzeihen und ihnen zumindest Achtung und bestenfalls Liebe entgegenzubringen.
Diesen Status können wir erlangen, indem wir die Erinnerungen an unsere Kindheit überprüfen, die eigene Wahrnehmung eventuell neu bewerten und alte Verletzungen heilen.

Coaching zum Thema „Eltern“

Es ist für viele Menschen kein leichter Weg, damit aufzuhören, die Eltern für alles verantwortlich zu machen, was im eigenen Leben schief ging oder geht. Der in manchen Fällen schon so lange andauernde Schmerz muss umfassend verarbeitet und verändert werden. Und auch in scheinbar harmonischen Beziehungen gibt es oft unbemerkte kleine „Fallstricke“, die es aufzulösen lohnt.
Der Einsatz spezieller Methoden und Techniken kann die Lösung dieser Themen in meiner Praxis beschleunigen. Durch das Bearbeiten schmerzhafter Erinnerungen verbessern sich Beziehungen, steigert sich das Selbstwertgefühl und der Erfolg im eigenen Leben. Manche Klienten machen dabei tatsächlich Quantensprünge, denn durch das Lösen alter Verhaltensmuster kann sich das eigene Potenzial entfalten und es können Dinge entstehen, die man früher nicht für möglich gehalten hätte.
Entspannung, Freiheit, Dankbarkeit und Frieden werden mehr und mehr fühlbar!

Wer bin ich, wenn ich das Bild der Welt meiner Eltern nicht mehr übernehme? Wenn ich die Dinge nicht mehr ablehne, die sie abgelehnt haben? Wenn ich Dinge tue, die sie mißbilligen? Wenn ich mich traue, Grenzen zu überwinden, die sie selbst für unüberwindbar hielten? Werde ich auch geliebt, wenn ich nicht immer leiste? Wenn ich eigene Wünsche äußere und umsetze?
Wer bin ich dann?
Diese Neugestaltung des eigenen Lebens macht Spaß, ist aber manchmal auch mit Selbstzweifeln und Orientierungslosigkeit verbunden. Der Weg in die Eigenverantwortlichkeit fällt nicht immer leicht, ist aber eine Reise zu mehr Frieden, Lebendigkeit und Lebensfreude.

Gönnen Sie sich Coachingstunden zu diesem Thema – eine Investition, die sich lohnt – Versöhnung mit den Eltern für mehr inneren Frieden und bessere Beziehungen!

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