post

was ich tatsächlich häufig in meinen Coaching-Gesprächen höre und gerade eben erst wieder Thema einer Coaching-Sitzung war:  Da gibt es  auch heute noch Unternehmen,

  • die ihre Mitarbeiter kritisieren oder öffentlich bloßstellen, weil sie ihrer Meinung nach zu dick sind, die falschen Schuhe tragen oder das falsche Auto fahren,
  • den Mitarbeitern sogar kündigen, wenn sie sich gegen solches Mobbing und das Verbreiten von Lügen wehren oder kritische Fragen stellen,
  • Unternehmen, die nicht hinterfragen, was langjährige und erfolgreiche Mitarbeiter dazu bewegt zu kündigen,
  • die Provisionen und Rechnungen eher zufällig  und erst nach Mahnungen zahlen,
  • sich ihrer Verantwortung entziehen und mit Druck, Drohungen und immer neuen Regeln jede persönliche Entwicklung ihrer Teams und ihrer Mitarbeiter unterbinden.

Ja – es gibt sie tatsächlich noch:

Unternehmen mit alten Machtstrukturen, die immer nur die Schuld bei anderen suchen, aber niemals bei sich selbst.
Denn der Chef hat dort immer Recht.

 

Aus Angst

bleiben manche Mitarbeiter dann trotzdem in diesen Unternehmen und wehren sich nicht.
Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen, vor übler Nachrede oder nicht gezahlten Provisionen oder Gehältern.
Diese Angst macht passiv und gehorsam, wirkt sich aus auf das Lebensgefühl, die Beziehungen und die Gesundheit – durch das Gefühl, hilflos ausgeliefert zu sein.

Und manch einer wundert sich dann vielleicht sogar, wenn er in oder mit diesem Unternehmen nicht erfolgreich wird und sucht die Schuld bei sich –  wo doch persönliches Wachstum gar nicht erwünscht ist.

 

Dabei gibt es heute so viel neues Wissen, Seminare und Bücher über achtsame, gehirngerechte und damit sehr wirkungsvolle Führung, z.B. von Dr. Gerald Hüther, Sebastian Purps-Pardigol, Bodo Janssen und vielen anderen.

Ist es nicht erstaunlich, dass sogar Unternehmen, die sich mit diesem Wissen befassen, nichts davon umsetzen? Dabei wäre das gar nicht so schwer, gerade auch in kleineren Unternehmen.

Sabine Asgodom, eine der bekanntesten deutschen Coaches, sagte kürzlich in einem Vortrag in Hamburg: „Wie schön wäre es, wenn Unternehmen Brutkästen für Selbstbewusstsein wären!“

Ja, und es gibt heute Unternehmen, in denen die wichtigsten Grundbedürfnisse des Menschen –  nämlich Verbundenheit, Mitgestaltung und Entfaltung – gefördert werden. Dadurch ist die Loyalität zum Unternehmen viel höher, das Stresslevel sinkt und auch schwierige Phasen werden gemeinsam leichter bewältigt. In diesen Unternehmen gibt es sogar manchmal eine Warteliste von neuen Mitarbeitern!

Mehr dazu gibt es auf https://kulturwandel.org/

 

Und immer wieder wird mir bewusst:

WAS BIN ICH FROH, selbständig zu sein! Schon seit mehr als 40 Jahren kann ich meine Freiheit leben, mein Leben gestalten, meine Kreativität in meiner Arbeit umzusetzen, ohne Strafmaßnahmen befürchten zu müssen.

WAS BIN ICH FROH, eigene Entscheidungen treffen zu können – und mir nicht sagen lassen zu müssen, was richtig und was falsch ist, nur weil jemand anderer das glaubt.

WAS BIN ICH FROH, morgens mit einem Lächeln aufstehen zu können, mich auf jeden einzelnen Tag zu freuen und kraftvoll und gesund zu sein …

 

Und das brauche ich auch manchmal, wenn ich diese Geschichten im Coaching höre –

um dann Kraft geben zu können und Menschen dabei  zu unterstützen, ungesunde, gefühlte  Abhängigkeiten oder Mobbing hinter sich zu lassen, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen oder mehr Erfolg in der Selbständigkeit zu haben.

In diesem Sinne – einen erfolgreichen und gutgelaunten Start in die Woche!

 

Mehr dazu auf  https://giladelbrueck.de/ich-brauche-keinen-coach/